Emil-Neumann-Grundschule
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Geschichtliches

Entwicklung der Schulgeschichte in Sitten
 

Die Schule in Sitten gibt es nachweisbar seit 1534.

Es war eine Einklassendorfschule. Ein Kantor unterrichtete die Kinder. Die Schule befand sich an der alten Friedhofsmauer.

Ende des 18. Jahrhunderts erfolgte der Bau einer neuen Schule. Diese bestand aber nur kurze Zeit, da sie durch einen Großbrand vernichtet wurde.Ein unbewohntes Bauernhaus, das zum Aufbewahren von Stroh diente, ging in Flammen auf und zerstörte neben Häuslerwohnungen und Gärtnergütern auch die Schule.

Abermals wurde eine Schule gebaut. Sie war zwei Stockwerke hoch. Untenbestand sie aus Bruchstein und oben aus Holz. Es gab eine Schulstube, Wohnstube, mehrere Kammern und einen Stall. Aber bald genügte auch diese Schule nicht mehr den Anforderungen, Aborte und der Luftraum waren ungenügend.

Der Rittergutsbesitzer Naumann ermöglichte 1897 am Nordwestende des Dorfes den Bau eines neuen Schulgebäudes, welches bereits ein Jahr später eingeweiht wurde.Das Schulhaus war Kirchschullehn, der Kantor wohnte darin heute befindet sich hier das Kinderhaus Sitten.

Seit 1947 fand der Schulunterricht dann teilweise im Rittergutsgebäude (der jetzigen Schule) statt, welches bis Mitte 1950 auch noch Wohnraum für Umsiedler war. Nach dem Auszug aller Mieter wurden alle Zimmer des Hauses als Unterrichtsräume genutzt.

Anfang der 50er Jahre hieß die Schule „Zentralschule“. In den Sechzigern wurde daraus die "Polytechnische Oberschule“, in der die Schüler bis zur 10. Klasse lernten.
Im Gebäude wurde viel umgebaut, Fenster zugesetzt, Räume verändert, ein Sportplatz angelegt, das Treppenhaus rekonstruiert und Fachunterrichtsräume ausgebaut.

1977 erhielt die Schule den Ehrennamen „Werner Seelenbinder“. Mehrmals waren prominente Sportler zu Gast, z. B. Erika Zuchold und Olaf Ludwig.

Ab 1992 wurde die Schule eine Grundschule, in der die Schüler von der 1.-4. Klasse unterrichtet werden.

Am 2. Juni 1993 erfolgte die Namensgebung zur "Emil Naumann" - Grundschule Sitten im Beisein des damaligen Stiftungsverwalters der "Emil Naumannsche" - Familienstiftung Herrn Heinrich Schubert.

Seit 1992 wurde die Schule kontinuierlich nach denkmalpflegerischen Vorgaben restauriert, so dass sich das wahrscheinlich älteste als Schulhaus genutzte Gebäude (erbaut um 1160) heute als Kleinod darbietet.

 
 
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